Elektrische Leitfähigkeit von Wasserproben

Elektrische Leitfähigkeit darf nicht verwechselt werden mit Wärmeleitfähigkeit

Elektrische Leitfähigkeit äußert sich darin, dass ein fester oder ein flüssiger Stoff einen Stromkreis schließt, sodass Strom fließen kann.

Zum Testen der elektrischen Leitfähigkeit genügten im vorigen Experiment eine 9-Volt-Batterie, ein Batterieclip und eventuell eine Leuchtdiode.

Zum Messen der elektrischen Leitfähigkeit sind zusätzlich ein empfindliches digitales Strommessgerät und 1 weiteres Kabel mit Krokodilklemmen nötig.                      Alternative  

Material
Experimentiertablett, 9-Volt-Batterie, Batterieclip mit Krokodilklemmen, Leuchtdiode (LED),Digital-Multimeter PeakTech AmpSafe 0712.00, Stecknadel, Stopfen für hohe Ampulle, 1 rotes Kabel mit Krokodilklemmen, Trinkhalm-Spatel, Schere, 4 Plastikpipetten,6 hohe Ampullen mit Wasserproben: Destilliertes Wasser (1), Leitungswasser (2), je eine Spatelspitze voll Zucker (3),Kochsalz (4), Zitronensäure (5) gelöst in in destilliertem Wasser , Teich-Wasser 1 = oben (6), Teich-Wasserprobe 2 = Boden (7).

Aufgabe
1. Verschließe eine der Ampullen mit dem Stopfen.

2. Stich mit der Nadel in möglichst großem Abstand je ein Loch in den Stopfen.

3. Drücke die lange LED-Zuleitung durch das linke Loch tief in den Stopfen und die Nadel ähnlich weit in das rechte.

4.Verbinde den Batterieclip mit der Batterie und seinen schwarzen Draht mit der kurzen LED-Zuleitung.

5. Die rote Nadel verbinde durch das zusätzliche rote Kabel mit der roten Leitung des Multimeters,

dessen schwarze Leitung mit dem roten Draht des Batterieclips.

6. Tauche die lange LED-Zuleitung und die Nadel nacheinander in die Wasserproben 1 bis 6.

7. Lies die Stromstärken ab und notiere sie
8. Notiere Deine Ergebnisse, versuche, sie mit Hilfe des Lehrers zu erklären.

 

Ergebnisse

Wasserproben

destill.

Wasser

Quellwasser

Zuckerwasser

Salzwasser

Zitronenwasser

Teichwasser ob./unten

Stromstärken [mA]

0,1

1,5

0,4

16

7

0,3/0,7