Sauerstoff-Verbrauch bei Abwasserreinigung

In Kläranlagen versorgt man Bakterien und andere Kleinlebewesen mit Abwasser, das vorher mechanisch gereinigt wurde. Diese Mikroorganismen „essen“, „verdauen“ und „verbrennen“ die im Abwasser enthaltenen Nahrungsreste (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette). Während dieser chemischen Reaktionen verbrauchen sie dabei riesige Mengen an Sauerstoff, der ihnen in Belüftungsanlagen Tag und Nacht zugeführt wird. 

Im Videoclip ist eine Ampulle frei von Luftblasen mit kaltem Wasser (CW) gefüllt, eine zweite mit abgekochtem Wasser (BW). CW ist ein Modell für Wasser nach der Reinigung, also reich an Sauerstoff, BW für Sauerstoff-armes Wasser. Arbeitsschritte:

1. Zugabe von Tropfen Mangansalz-Lösung und 2. Natronlauge mit Iodid, 3. Lösen der Niederschläge durch Reaktion mit Tropfen von Schwefelsäure, 4. Verringerung der Volumina auf 5 mL,  5. Zutropfen von Stärkeindikator, 6. Titration mit Thiosulfat-Maßlösung.