3. Löslichkeitsvergleiche: Salze, Zucker, ...

1. Beschrifte die Ampullen mit 1 bis 6.
2. Fülle Ampulle 1 aus Spritze mit 3 mL Wasser, markiere die Oberfläche.
3. Markiere die übrigen Ampullen bei 3 mL.
4. Fülle Ampulle 2 bis zum Strich bei 3 mL mit Zucker.              (mehr siehe unten)

 5. Fülle auch die Ampullen 3 – 6 bis zur Markierung mit Kochsalz (3), Glaubersalz (4), Zitronensäure (5) und Badesalz (6).
6. Füge je 3 mL Wasser zu den Ampullen 1 – 6.
8. Verschließe sie, schüttle sie so lange, bis die Feststoffe gleichmäßig im Wasser verteilt sind.
9. Stelle sie zum Beschleunigen des Lösens gemeinsam in einer Dose auf den Kerzenbrenner.
Beobachtungen
1. Während des Mischens von 3 mL Wasser mit 3 ml Wasser füllt sich Ampulle 1 bis zu Beginn der Verengung.
2. Beim Mischen von 3 mL Feststoff mit 3 mL Wasser steigen Blasen auf.

    Das Volumen des Gemischs ist deutlich kleiner als 6 mL.
3. Zucker, Glaubersalz und Zitronensäure lösen sich völlig auf, der größte Teil des Kochsalzes bleibt ungelöst, von Badesalz bleibt ebenfalls ein Rest übrig.
Erklärungen
Ein Grund für die auffallend starke Verringerung des Volumens beim Vermischen von 3 mL Wasser mit 3 mL Feststoff ist die zwischen den Kristallen eingeschlossene Luft.
Bei Kochsalz und Badesalz bleibt fester Stoff ungelöst, die Lösungen sind gesättigt. Die übrigen Lösungen können noch mehr Feststoff lösen. Sie sind ungesättigt. 


erste Veröffentlichung: 13.04.2005 .                               letzte Veränderung: 21.04.2016