Luft und Wasser beim Rosten, Rostschutz

Für Diaschau bitte auf Photo klicken

1. Kürze die Pipettenspitzen so, dass sie in die Öffnung der Ampullen passen.
2. Fülle 3 Ampullen mit angefärbtem Wasser, stelle sie in ein Stativ.
3. Bereite kleine Stahlwolle-Portionen (Fe) zum Übertragen in die  3 Ampullen vor:

     Eine von ihnen bleibt trocken (K), die beiden anderen werden mit Wasser befeuchtet, 

     eine davon klemme in ein 3 cm langes umgebogenes Stück verzinkten Draht (Zn).
4. Drücke die Stahlwolle-Portionen (Fe) in die Ampullen,
5. Presse die 3 gekürzten Pipettenspitzen von unten durch die 3 Stopfen.
6. Verschließe die 3 Ampullen mit den Stahlwolle-Portionen fest.
7. Drehe sie mit den Böden nach oben. 

8. Tauche die 3 beschrifteten Ampullen mit den Pipettenspitzen in die Ampullen mit angefärb-

    tem Wasser.
 9. Vergleiche die 3 Ampullen nach einer Stunde (Photo 1) und nach einem Tag an einem

      warmen Ort (Photo 2 und 3).
Beobachtungen
a) Nach 1 Stunde ist wenig gefärbtes Wasser in die Ampulle mit der feuchten Stahlwolle

     hochgestiegen (Photo 1).
b) Nach 1 Tag sind es dort 1,5 ml Wasser (Photo 2).
c) Diese Stahlwolle hat Rost angesetzt (Photo 3).
d) In der Kontrolle (K) und in der Ampulle mit Zink um die feuchte Stahlwolle hat sich nichts verändert.
Erklärung
Es fand eine chemische Reaktion zwischen dem Eisen der Stahlwolle, der Luft und dem Wasser statt.
Das Wasser stieg hoch, weil beim Rosten Sauerstoff aus der Luft verschwand und vom Eisen gebunden wurde.
Zink schützt die feuchte Eisen vor dem Rosten. Ohne Wasser rostet Stahl nicht.
Der entstandene Rost ist eine Verbindung aus Eisen, Sauerstoff und Wasser:

Eisen + Sauerstoff + Wasser ---chemische Reaktion---> Rost


erste Veröffentlichung: 04.07.2003..........................     .....letzte Veränderung: 26.04.2016