Synthese von Kupfersulfid aus Elementen

                             Material                            Kupfer und seine Verbindung mit Schwefel

Experimentiertablett, Ampulle (5 ml, hoch), Ampullenbrenner,  isolierter Kupferdraht (in Abb. 1 Pinzette), Waage, winziger Ballon ("Wasserbombe"), Trinkhalmspatel, Hammer, 3 cm Stück Kupfer-Draht (D = 0,8 mm), Schwefelpulver, Spiritus.

Durchführung
1. Hämmere 3 cm Kupferdraht zu einem Blech (Abb. 2 llinks).
2. Fülle 1 Spatel voll Schwefelpulver in die Ampulle. 3. Lege das Kupferblech davor.
4. Verschließe mit dem kleinen Ballon. 5. Wiege die Apparatur.
5. Erhitze das Kupferblech über dem Brenner, bis es beginnt, von alleine aufzuglühen.
6. Lasse abkühlen, wiege wieder. 7. Hole den durchgeglühten Stoff aus der Flasche.
8. Versuche ihn zu verformen.
Beobachtungen
1. Rechts: Beim Aufglühen verschwindet der Metall-Glanz.
2. Es bildet sich ein bläulichschwarzer spröder Stoff.
3. Die Masse der Stoffe bleibt konstant.
Erklärung
Anstelle des verschwundenen Kupfers und eines Teils des Schwefels entstand ein neuer Stoff.
Kupfer und Schwefel sind Elemente = Stoffe, die sich chemisch nicht in einfachere Stoffe zerlegen lassen.
Der spröde dunkle neue Stoff ist eine Verbindung = Stoff, der durch chemische Reaktion aus Kupfer und Schwefel entstand: Kupfersulfid.
Die Entstehung der Verbindung aus Elementen heißt Synthese:

                 Kupfer + Schwefel ----Synthese---> Kupfersulfid
Wärme-Energie wurde nur  benötigt, um diese chemischen Reaktion in Gang zu setzen (Aktivierungsenergie). Dann kommt dabei Wärme ("Therm") heraus ("ex"). Solche Reaktionen heißen daher exotherme Reaktionen.
Aus der durch den Ballon verschlossenen Ampulle konnten keine Stoffe heraus und keine hinein. Deshalb veränderte sich die Masse nicht.

                      


erste Veröffentlichung: 12.08.2003                           letzte Veränderung: 04.04.2012